Agenda 21

Agenda 21

 

 

Es ist eine kulturelle und zivilisatorische Herausforderung, den Fortschritt so zu gestalten, daß nicht Menschen, sondern Ölfässer, Material und Kilowattstunden "arbeitslos" werden und daß VerbraucherInnen guten Gewissens das kaufen können, was ökologischen Anforderungen entspricht.

Der Preis für unsere einseitige Ausrichtung auf Wachstum und Globalisierung ist bereits heute extrem hoch: Umweltzerstörung, Krankheiten, Sinnkrise und Verlust des gesellschaftlichen Konsenses. Ein MEHR an Waren und Dienstleistungen bedeutet heute nicht mehr automatisch ein MEHR an Lebensqualität, sondern gerät zunehmend in Konflikt zu Bedürfnissen wie Zeit für soziale Kontakte, Gruppenbezug, Eigenarbeit, Muse und Phantasie.

Indem Unternehmen Geld mit neuen Produkten und Dienstleistungen verdienen, die den Energie- und Rohstoffverbrauch senken, können neue und umweltfreundliche Arbeitsplätze entstehen. Eine ökologisch-soziale Neuorientierung im eigenen Land hilft, Umweltkatastrophen, Nahrungsmittelknappheit und soziale Krisen weltweit zu vermeiden und ist dadurch praktizierte Friedens- und Sicherheitspolitik zu vergleichsweise niedrigen Kosten mit positiven Nebeneffekten.

 

Wir alle müssen nachhaltig eingreifen, d.h. so leben und wirtschaften, daß die Entwicklung unserer Lebensbedingungen sich nicht noch weiter verschlechtert.

Das gilt für jeden Einzelnen aber auch für jede Art der Gruppierung, d.h. Privat- und Öffentliche Haushalte und insbesondere Unternehmen aller Art an jedem Ort der Welt.

.

Funktionskriterien      Zukunftsbeständigkeit

Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern !